3-Minuten-Selbstcheck für Führungskräfte: Was tun sie schon in Sachen Fehlzeiten

Selbstcheck für Führungskräfte zum Thema Fehlzeiten / Krankenstand (© (c) Dr. Anne Katrin Matyssek – do care!)
 
Köln, im August 2026 – Die meisten Fehlzeiten-Instrumente schauen auf das Unternehmen: Wie hoch ist der Krankenstand, wie entwickelt er sich, was sagen die Kennzahlen. Der neue FK-Selbstcheck von do care!® dreht die Perspektive um und schaut auf die einzelne Führungskraft: Was tue ich in meinem Team eigentlich schon, um Echte Anwesenheit zu stärken und Fehlzeiten zu senken?

In rund drei Minuten arbeiten sich Führungskräfte durch sechs Themenbausteine, jeweils mit wenigen konkreten Fragen zum eigenen Alltag. Der erste Baustein, “Anwesenheitsanerkennung”, fragt zum Beispiel, ob zuverlässige Anwesenheit im Team überhaupt einmal aktiv angesprochen wird – oder ob sie als selbstverständlich gilt und deshalb nie zum Thema wird. Auch hier gibt es kein Richtig oder Falsch: Am Ende steht eine Gesamteinschätzung und, wichtiger noch, die zwei Punkte, an denen sich für die jeweilige Führungskraft am schnellsten etwas bewegen lässt.

“Meiner Erfahrung nach unterschätzen viele Führungskräfte, wie viel allein die Anerkennung von Anwesenheit bewirkt”, sagt Dr. Anne Katrin Matyssek, Gründerin von do care!®. “Wer sich für Leistung bedankt, aber nie dafür, dass jemand einfach zuverlässig da ist, sendet ungewollt das Signal: Erst die Leistung zählt. Genau solche blinden Flecken macht der Selbstcheck sichtbar – ohne dass irgendwo eine Kennzahl mitläuft.”

Der zweite Baustein, “Interesse zeigen”, geht noch einen Schritt weiter und fragt nach dem “Wie geht s”-Gespräch abseits der Arbeitsaufgabe: Wann hat eine Führungskraft zuletzt mit jemandem aus ihrem Team gesprochen, ohne dass es um Fachliches ging – und weiß sie überhaupt, was die Menschen in ihrem Team über die Arbeitsrolle hinaus bewegt? Auch hier geht es nicht um richtige Antworten, sondern darum, sich diese Fragen überhaupt einmal bewusst zu stellen.