
Svenja Stadler, Fachpolitikerin der SPD-Bundestagsfraktion:
„Das ist ein wichtiges Signal für den deutschen Markt. Deutschland ist der größte Markt Europas für pflanzliche Alternativprodukte, die Branche sollte nicht durch Verbote behindert und gebremst werden. Das wirtschaftliche Potenzial, laut Prognosen bis zu 65 Milliarden Euro Wertschöpfung und 250 000 Arbeitsplätze bis 2045, ist in diesem Bereich enorm hoch. Umso ärgerlicher war der Verbotsplan, der nicht nur gegen die Wirtschaft gerichtet war, sondern offenbar auch davon ausging, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nicht in der Lage seien, vorhandene Produktinformationen selbstständig und korrekt wahrzunehmen.
Das Gegenteil ist der Fall, Studien aus Deutschland und anderen europäischen Staaten zeigen eindeutig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher gut zwischen tierischen und pflanzlichen Produkten unterscheiden können. Die Debatte um ein Bezeichnungsverbot ist so sachfremd wie unnötig und offenbart zudem ein fragwürdiges Menschenbild.
Die neue Einigung sieht ein deutlich abgeschwächtes Verbot vor: Lediglich Bezeichnungen, die eindeutig tierischen Produkten entsprechen, sollen nicht zulässig sein. Veggie-Burger,-Schnitzel und Tofu-Wurst bleiben also, während eine vegane Gänsekeule künftig nicht mehr so heißen darf.“
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