Betoniu entwickelt durch Biokohle CO?-optimierte Betonprodukte

Durch Zusatz von Biokohle verbessert sich die CO2-Bilanz von Beton erheblich.
 
Die Betoniu Betonmanufaktur arbeitet seit Jahresbeginn an einem innovativen Projekt zur Reduktion von CO?-Emissionen in der Betonproduktion. Ziel des Vorhabens „Beton mit besserer CO?-Bilanz“ ist es, eine neue Produktlinie zu entwickeln, bei der Biokohle aus organischen Reststoffen dauerhaft in Beton gebunden wird – und so den CO?-Fußabdruck ausgewählter Betoniu-Produkte deutlich verbessert.
Die Biokohle entsteht durch Pyrolyse und bindet CO?, das zuvor von Pflanzen aufgenommen wurde. Wird sie in Beton verarbeitet, dient das Material als effektive Kohlenstoffsenke. Der Weltklimarat (IPCC) zählt diese Technologie zu den vielversprechendsten kurzfristigen Maßnahmen zur CO?-Entfernung aus der Atmosphäre.
Schon 2024 konnte Betoniu zwei Demonstratoren fertigen – Betonhocker mit um 25 % bzw. 50 % reduziertem CO?-Fußabdruck. Im Rahmen des nun gestarteten, vom BMWK geförderten Projekts wird dieses Know-how zur Serienreife gebracht. Neben der technischen Weiterentwicklung der Mischungen und Produktionsprozesse plant Betoniu auch die Markteinführung komplett neuer, besonders emissionsarmer Produkte.
„Wir verbinden Gestaltung und Verantwortung – mit Beton, der CO? auch speichert statt nur verursacht“, sagt das Thomas Rehder, Gründer von Betoniu. „Das Projekt ist für uns ein logischer Schritt in Richtung einer klimaschonenderen Bau- und Designkultur.“
Die CO?-optimierte Produktlinie soll spätestens bis Mitte 2026 marktreif sein. Bereits zwei Jahre nach Abschluss erwartet das Unternehmen einen sechsstelligen Jahresumsatz aus den neuen Produkten, langfristig ein Umsatzvolumen im mittleren sechsstelligen Bereich.
Das Projekt „Beton mit besserer CO?-Bilanz“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Unternehmen Revier“ durch das BMWK gefördert und von der Transformationsregion Mitteldeutschland begleitet.

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